Verena Altenberger
Verena Altenberger


![]() Foto:Peter Müller | honorarfrei bei Creditnennung |
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Verena Altenberger
Von einem Bauernhof in Salzburg kämpfte sich Verena Altenberger mit viel Talent und Leidenschaft bis an die Spitze der deutschsprachigen Film- und Theaterwelt und zählt heute zu den gefragtesten Schauspielerinnen Österreichs. Ihre Karriere begann als Teil des Ensembles der Jungen Burg in der Theatersaison 2010/11 am bekannten Wiener Burgtheater. Nach ihrem Studium der Schauspielkunst an der renommierten Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien zog sie erstmals 2016 mit ihrer Rolle im Thriller Die Hölle von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky die Aufmerksamkeit auf sich. Den endgültigen Durchbruch schaffte sie ein Jahr später mit ihrer Darstellung einer heroinabhängigen Mutter im Drama Die beste aller Welten. Der Film, ausgezeichnet bei der Berlinale, brachte ihr zahlreiche internationale Preise ein, darunter den Österreichischen Filmpreis, den Bayerischen Filmpreis und die Auszeichnung als „Beste Schauspielerin“ auf dem Internationalen Filmfestival in Moskau sowie zahlreiche Preise in den USA.
Eine bemerkenswerte Vielseitigkeit
Von Arthouse-Meisterwerken bis hin zu populären Fernsehproduktionen begeistert Verena Altenberger in jeder Rolle mit ihrem Talent und ihrer Tiefe. Vor allem als Altenpflegerin Magda feierte Verena Altenberger in der RTL-Comedy-Serie Magda macht das schon! Quotenerfolge im deutschen Fernsehen. Die Sitcom wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis 2018 ausgezeichnet und mehrfach für den Deutschen Comedypreis und die Rose d'Or nominiert. 2019 feierte Altenberger die Premiere des Remakes des Fritz-Lang-Klassikers M – Eine Stadt sucht einen Mörder von David Schalko auf der Berlinale. Im selben Jahr begann sie ihre Rolle als Ermittlerin Elisabeth Eyckhoff in der Münchner Kultreihe Polizeiruf 110. Gleich ihr erster Fall, Der Ort, von dem die Wolken kommen, wurde 2020 für den Grimme-Preis nominiert. Auf der Suche nach neuen kreativen Abenteuern stieg sie trotz ihres Erfolgs nach vier Jahren aus der Reihe aus.
Ein Weg voll Leidenschaft und Hingabe
Fast zeitgleich erlangte sie internationale Anerkennung als Buhlschaft in Jedermann bei den Salzburger Festspielen 2021 und 2022. Gemeinsam mit Lars Eidinger revolutionierte und interpretierte und sie die Rolle neu, welche sowohl das Publikum als auch die Kritiker begeisterte. Für ihre herausragende Leistung wurde sie mit dem renommierten Nestroy-Preis ausgezeichnet.
Mit ungebrochener Leidenschaft sucht die Schauspielerin immer wieder nach spannenden Herausforderungen: Für den Film Riesending wagte sie sich drei Monate lang in kroatische Höhlen – der sowohl körperlich als auch mental zu einer ihrer aufreibendsten Arbeiten wurde. Für Sterne unter der Stadt ging sie noch einen Schritt weiter und rasierte sich für die Rolle die Haare ab – ein symbolträchtiger Moment, der nicht nur für Aufsehen sorgte, sondern auch eine zutiefst persönliche Bedeutung hatte, da sie ihre Mutter an Krebs verlor.
Die Zusammenarbeit mit Dominik Graf zählt zu ihren schönsten Erfahrungen: Bereits dreimal stand sie mit dem Großmeister des deutschen Films vor der Kamera, zuletzt für Gesicht der Erinnerung. Sie bezeichnet die Zusammenarbeit als prägend für ihre weitere Karriere.
Die Zukunft des Kinos mitgestalten
„Kein Tier, So Wild“ von Regisseur Burhan Qurbani feierte auf der Berlinale 2024 Weltpremiere. Nach der erfolgreichen Kinoauswertung ist er aktuell auf Amazon verfügbar. An der Seite von Matthias Schweighöfer spielte Verena Altenberger in „Das Leben der Wünsche“ von Regisseur Erik Schmitt. Der TV-Film „Acht“ von Marie Kreutzer ist inzwischen ausgestrahlt. „Sturm kommt auf“ von Matti Geschonneck, der auf dem Filmfest München 2025 präsentiert wurde, ist für den Grimme Preis nominiert und noch online in der ARD Mediathek und auf ORF ON zu sehen, wie auch die ARD-Serie „Mozart/Mozart“.
Abgedreht ist der Kinofilm "Athos 2643", Regie: David Wnendt. Im Kino ist Verena Altenberger ab 23. April 2026 in einer kleinen Gastrolle wieder zu sehen. Dann startet der mehrfauch ausgezeichnete Debütfilm "Babystar!" von Regisseur Joscha Bongard in Deutschland.
Doch Verena Altenberger interessiert sich nicht nur für die Schauspielerei, sondern engagiert sich als Co-Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films auch leidenschaftlich für Kinderschutz, Diversität und Gleichberechtigung und gute Arbeitsbedingungen in der Branche. Besonders am Herzen liegt ihr auch die Förderung des Arthouse-Kinos, für das sie sich unermüdlich einsetzt.
Gefragte Lesungen
„Den Göttern in die Seele blicken“ ist eine gespielte Lesung mit Musik, die Verena Altenberger ursprünglich fürs Wiener Burgtheater gestaltet hat; zusammen mit Mavie Hörbiger und der Pianistin Clara Frühstück. 2026 geht die drei auf Tour.
Ebenso gefragt sind ihre Lesungen „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende und die gespielte Lesung mit Musik „Brief einer Unbekannten“ von Stefan Zweig, beide sind 2026 gleich mehrfach im Repertoire.
United Nations World Food Programme
Seit Februar 2025 ist Verena Altenberger offizielle Unterstützerin des UN-Welternährungsprogramms WFP. WFP ist die größte humanitäre Organisation im Kampf gegen den Hunger und leistet nicht nur lebensrettende Ernährungshilfe in Notsituationen, sondern setzt sich auch dafür ein, Gemeinschaften langfristig im Kampf gegen den Hunger zu unterstützen. Besonders Frauen stehen im Zentrum der globalen Ernährungskrise, da sie oft für die Versorgung ihrer Familien verantwortlich sind – gleichzeitig sind sie diejenigen, die in Krisenzeiten als Erstes verzichten müssen. Nach ihrem Besuch in Uganda, wo sie geflüchtete Frauen und Kleinbäuerinnen traf, unterstreicht Verena Altenberger, wie entscheidend Bildung, faire Marktchancen und der Zugang zu Ressourcen für nachhaltige Lösungen gegen den Hunger sind. Mit ihrem Engagement möchte sie dazu beitragen, Ernährungssicherheit zu stärken und soziale Gerechtigkeit zu fördern.
Stand: Januar 2026



