Verena Altenberger

Verena Altenberger

Verena Alenberger by Teresa Marenzi_web.jpg
Verena-Altenberger-byTeresaMarenzi-0036_web.jpg

Verena Altenberger

Verena Altenberger wuchs in Salzburg auf. Mit 18 ging sie nach Wien, absolvierte ein Bakkalaureats-Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien und studierte schließlich Schauspiel an der Musik und Kunstuniversität der Stadt Wien. Sie beendete ihr Studium 2015.


In ihrer Jugend war Verena Altenberger begeisterte Kunstturnerin und Tänzerin. Sie bestritt jahrelang Wettkämpfe, tanzte in Opernproduktionen der Salzburger Festspiele und arbeitete außerdem als Choreografin.


Als Teil des Jungen Burg Ensembles am Wiener Burgtheater war sie in der Spielzeit 2010/2011 unter anderem in der Titelrolle in Alice im Wunderland, als Blanche Barrow in Bonnie und Clyde sowie als Isolde Weißhand in Tricky Love – Tristan und Isolde zu sehen. In der Saison 2013/14 verkörperte sie am Burgtheater im Gestiefelten Kater die Rolle der Lore. 2015 stand sie am Volkstheater Wien in Haben als Rozí auf der Bühne.


Im Kino machte Verena Altenberger 2016 in dem Thriller Die Hölle von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky erstmals auf sich aufmerksam.


2017 gelang ihr der Durchbruch als Schauspielerin mit ihrer Rolle als heroinabhängige Mutter im Drama Die beste aller Welten von Adrian Goiginger. Der österreichische Film feierte bei der Berlinale Weltpremiere und erhielt dort den Kompass Perspektive Preis. Verena Altenberger erhielt für ihre Darstellung internationale Auszeichnungen, darunter der Österreichische Filmpreis, der Bayerische Filmpreis, der Preis als Beste Schauspielerin beim Internationalen Filmfestival in Moskau und mehrere Preise in den USA.


Es folgten unter anderem Rollen in Das Wunder von Wörgl von Urs Egger, Ein Dorf wehrt sich von Gabriela Zerhau und Rufmord von Viviane Andereggen.


2020 stand Verena Altenberger erneut unter der Regie von Adrian Goiginger vor der Kamera. Sein zweiter Film Märzengrund soll Ende 2021 in die Kinos kommen.


Abgedreht sind ebenso die Coming-Of-Age Tragikomödie Hannes von Regisseur Hans Steinbichler, das österreichische Drama Me, We von David Clay Diaz, und die deutsche Komödie Generation Beziehungsunfähig von Helena Hufnagel. Alle Kinostarts sind für 2021 geplant.


Ab März 2021 ist Verena Altenberger als Sozialpädagogin Rebecca in der Magenta TV Streaming-Serie Wild Republic zu sehen. Die Dreharbeiten liefen von Februar bis Oktober 2020 und führten das Team unter der Regie von Markus Goller und Lennart Ruff unter anderem nach Köln und in die Südtiroler Dolomiten.


In der Titelrolle der polnischen Altenpflegerin Magda feierte Verena Altenberger mit der RTL-Reihe Magda macht das schon Quotenerfolge im deutschen Fernsehen; die Sitcom wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis 2018 ausgezeichnet und mehrfach für den Comedy Preis sowie die internationale Rose D’Or nominiert. 


Mit dem Remake des Fritz-Lang-Klassiker M – Eine Stadt sucht einen Mörder von David Schalko feierte Verena Altenberger bei der Berlinale 2019 Premiere. Anschließend wurde die Serie bei TV Now und im ORF ausgestrahlt; 2020 wurde sie für den Grimme Preis nominiert.


Seit 2019 ist Verena Altenberger als Kommissarin Elisabeth Eyckhoff im Münchner Polizeiruf 110 zu sehen. Sie trat damit die Nachfolge von Matthias Brandt an. Ihr erster Fall Der Ort von dem die Wolken kommen wurde ebenfalls für den Grimme Preis 2020 nominiert.


Geplant sind jeweils zwei 90-Minüter pro Jahr, die nächste Ausstrahlung wird im Herbst 2021 erwartet.


Verena Altenberger spricht Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Jiddisch und Türkisch. Sie lebt in Wien.

Bitte warten